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Eigenleistung beim Ausbauhaus –
Einsparpotentiale in der Übersicht

Wer sich beim Immobilienkauf für ein Mitbauhaus entscheidet, hat dafür zumeist gute Gründe. Nicht selten sind es finanzielle Aspekte, die Käufer dazu veranlassen, einen Großteil der Baumaßnahmen eigenständig durchzuführen. Denn durch die handwerkliche Eigenleistung lässt sich jede Menge Kapital einsparen. Doch mitunter kann die Aussicht auf günstige Fertighäuser die Selbstreflexion trüben. Denn häufig unterschätzen Käufer Kosten und Aufwand für die Fertigstellung des Ausbauhauses und vor allem die eigenen handwerklichen Fertigkeiten. Wir zeigen, welches Einsparpotential Eigenleistung mitbringt und wie Sie Ihre Eigenleistung kalkulieren sollten.

Statistik über den geplanten Hausbau/-kauf

Bild: Der Trend zum Fertighaus ist ungebrochen. 700.000 Haushalte wollten ein Fertighaus erwerben. Bildquelle: Eigene Darstellung.

Ausbauhaus ist nicht gleich Ausbauhaus

Mitbauhäuser gibt es in drei unterschiedlichen Varianten zu erwerben. Dabei unterscheiden sich die Modelle hinsichtlich ihrer Ausbaustufe. Hieraus lässt sich wiederum folgender Grundsatz ableiten:

Je niedriger die Ausbaustufe des Mitbauhauses, desto größer fällt die notwendige Eigenleistung aus, doch auch so höher ist das Einsparpotential.

Folgende Ausbaustufen werden für Mitbauhäuser angeboten:

  • Bausatzhaus: Das Bausatzhaus ist der Definition eines Ausbauhauses zum Trotz kein Fertighaus. Wer sich für ein Bausatzhaus entscheidet, der erhält alle notwendigen Bauteile und Rohstoffe vom Bauunternehmen geliefert, muss sich um Genehmigungen und Aufbau aber eigenständig kümmern.
  • Klassisches Ausbauhaus: In diesem Fall wird der gesamte Rohbau vom Bauunternehmen übernommen. Der Käufer erhält einen fertigen Außenbau, den Innenausbau übernimmt er selbst. Doch auch in diesem Fall kann sich die Eigenleistung differenziert gestalten. In Absprache mit dem Bauunternehmen entscheidet der Bauherr selbst, welches Ausbaupaket er wählt. So kann er eigenständig Leitungen verlegen, Heizungs- und Elektroanlagen installieren oder nur das Streichen und Tapezieren übernehmen.
  • Schlüsselfertige Bauten: Schlüsselfertige Häuser sind prinzipiell bezugsfertig. In Absprache mit dem Bauunternehmen ist es allerdings möglich, dass der Bauherr auch in diesem Fall Arbeiten selbst ausführt. Der Übergang vom klassischen Ausbauhaus zum schlüsselfertigen Haus ist fließend und nicht genau festgelegt. Grundsätzlich gelten Bauobjekte, deren Außenbau und Großteile des Innenausbaus vom Bauunternehmen übernommen werden, als schlüsselfertig.

Kosten und Zeit kalkulieren

Welche Ausbaustufe sich für Sie letztendlich als rentabel herausstellt, hängt von Ihren handwerklichen Fertigkeiten ab. Dies bedarf allerdings einer realistischen Selbsteinschätzung. Ausbauhäuser sind bereits ab einem Kaufpreis zwischen 70.000 und 80.000 Euro erhältlich. Doch hängt der Preis noch von anderen Faktoren ab, die sich nicht von einem klassischen Immobilienkauf unterscheiden:

  • Größe des Hauses
  • Grundstückspreise in Abhängigkeit von Standort und Lage des Bauobjekts. Wo günstig Grundstücke zu erwerben sind, lässt sich anhand der Wohnpreisentwicklung in Deutschland festmachen. Der IVD (Immobilienverband Deutschland) bietet hierfür nützliche und aktuelle Statistiken.
  • Die Materialauswahl kann nicht nur aus Kostengründen, sondern auch aus ökologischen Gesichtspunkten relevant sein. Wer sich hierzu näher informieren möchte, der wendet sich direkt an den IBU e.V.

Banken bewerten die Eigenleistung bei einer etwaigen Kreditfinanzierung übrigens als Eigenkapital. Bis zu 15 Prozent lassen sich in der Regel als „Muskelhypothek“ geltend machen. Perfekt für all diejenigen, die nicht ausreichend Eigenkapital zur Verfügung haben.

Das Einsparpotential für ein 120 Quadratmeter großes Ausbauhaus liegt durchschnittlich bei 40.000 Euro. Dies erfordert von Käufern jedoch auch zwischen neun und zwölf Monate Eigenleistung in Form von harter körperlicher Arbeit. Nicht jeder besitzt die Ausdauer und Selbstdisziplin, solch eine lange Zeit auf jegliche Art von Freizeit zu verzichten. Als Anreiz folgend eine exemplarische Übersicht von Eigenleistungen sowie der mögliche Zeitaufwand und das Kosten-Einsparpotential für diese Arbeiten:

Eigenleistung Möglicher Zeitaufwand Einsparpotential
Innentüren und Haustüren einsetzen 15 - 20 Stunden 2.000 - 3.000 Euro
Fliesen verlegen 100 Stunden 2.000 - 3.000 Euro
Böden verlegen 90 Stunden 3.000 - 4.000 Euro
Malen, Streichen und Tapezieren 200 Stunden 2.000 - 3.000 Euro

Vorteile von Ausbauhäusern auf den Punkt gebracht

Der größte Vorteil, den ein Ausbauhaus mitbringt, ist selbstverständlich finanzieller Natur. Und auch die Tatsache, dass Menschen mit nur wenig Eigenkapital dank einer möglichen Muskelhypothek Wohneigentum erwerben können, ist ein positiver Aspekt dieses Bauprinzips. Doch denken Sie auch an Ihre gestalterischen und innenarchitektonischen Möglichkeiten. Ein neues Zuhause bedeutet zumeist auch eine neue Einrichtung. Die Kosten, die Sie für den Hausbau einsparen, können Sie somit in qualitativ hochwertiges und modernes Mobiliar wie von Vladon (siehe www.vladon.de) investieren.

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