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Dachfenstereinbau leicht gemacht

DachfensterEs gibt verschiedene Gründe, warum ein neues Dachfenster eingebaut werden muss. Diese reichen vom Ausbau des Dachgeschosses, um zu­sätz­lichen Wohnraum zu schaffen, bis zum nachträglichen Einbau, um für mehr Licht zu sorgen.

Der Einbau eines Dachfensters muss nicht unbedingt durch einen Fachmann erfolgen. Mit etwas handwerklichem Geschick und Erfahrungen in puncto Holzarbeiten kann mit der notwendigen Sorgfalt der Einbau auch einem Hobbyhandwerker gelingen. Um dauerhafte Schäden an der Dach­kon­struk­tion und an der Bausubstanz zu verhindern, sind jedoch einige Dinge zu beachten, die nachfolgend geschildert werden.

Die Auswahl des Dachfensters hängt von der beabsichtigten Nutzung des Dachraumes ab

Ein Dachflächenfenster ist rund um die Uhr der jeweiligen Witterung wie beispielsweise Hagel, Schnee und Regen ausgesetzt. Es muss im Sommer für Kühlung und im Winter für Wärme sorgen. Zudem dürfen die Statik sowie andere Funktionen des Daches nicht eingeschränkt werden. Aufgrund der vielfältigen Auswahl an verschiedenen Größen, Typen und Funktionsweisen ist eine gründliche Vorbereitung notwendig. Bei besonders großen Dachfenster-Konstruktionen ist zudem auch noch ein Statiker zu beauftragen.

Das wichtigste Kriterium für die Auswahl ist die Nutzung des Raums. So sind manche Fenster mit raffinierter Zusatztechnik ausgestattet, wie elektrische Öffner. Diese öffnen per Knopfdruck große Schwing- und Schiebefenster. Da Dachfenster die negative Eigenschaft haben, fast immer dann offen zu stehen, wenn es regnet und niemand zuhause ist, sind Sensoren, die Wind und Regen registrieren und dadurch das Schließen und Öffnen steuern, eine optimale Hilfe. Jedoch ist diese Technik kompliziert, und die Montage sollte dem Fachmann vorbehalten bleiben. Diese lohnenswerte Installation macht sich schnell bezahlt, befinden sich wertvolle wasserempfindliche Bodenbeläge oder gar Möbel unter dem Fenster.

Die wohl am häufigsten verwendete Dachfensterart sind Schwingfenster, bei denen der Öffnungsriegel am oberen Fensterrahmen montiert ist. Im Gegensatz zu Klapp-Schwingfenstern, welche unten geöffnet werden und einen besonders tollen Ausblick durch einen großen Öffnungswinkel bieten, können hier die Möbel auch direkt unter dem Fenster platziert werden. Beide Fenstertypen sind wahlweise aus Holz oder Kunststoff und in verschiedenen Größen erhältlich. Die Marke VELUX® bietet hier wohl die größte Auswahl an verschiedenen Dachfenstertypen.

Aufklappbare Ausstiegsfenster dienen überwiegend der besseren Erreichbarkeit des Daches, zum Beispiel für Schornsteinfeger. Einfache Dachluken und Kaltraumfenster eignen sich ausschließlich für unbeheizte und nicht bewohnte Dachräume. Um hingegen lichtdurchflutete Dachstudios zu erhalten, bieten sich Dach-Schiebefenster mit Überkopfverglasung als Luxus- Variante an. Unabhängig von der Auswahlmöglichkeit zwischen den Fenstertypen sollte jedoch stets die isolierenden und wärmedämmenden Eigenschaften der Fenster berücksichtigt werden.

Die Bauvorschriften und Baugegebenheiten beachten!

Um besonders viel Tageslicht zu erhalten, können neben dem oben beschriebenen Einbau von Dachflächenfenstern auch Lichtöffnungen unter dem Dach genutzt werden oder gewöhnliche Fenster in der Giebelwand eingebaut werden. Je nach Bundesland sind die Bauvorschriften unterschiedlich. Deshalb sollte vor dem Fensterkauf auch erst der Gang zum Bauamt stehen. Ebenfalls sind die baulichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Denn in älteren Häusern wird die Dachlast oftmals auf mehrere, zu gering dimensionierte Dachsparren verteilt. Auch der Verlauf der Dachbalken hat unter Umständen Einfluss auf die Fenstergröße. Sind die Sparrenfelder zu schmal und müssen ein oder gar mehrere Balken durchgesägt werden, sollte ein Statiker eine Wechselkonstruktion errechnen, die die Dachlast abfängt.

Als Alternative können statt eines großen Fensters mehrere kleinere eingebaut werden, sodass die ursprünglichen Balken nicht beschädigt werden müssen. Auch in der Höhe kann das zukünftige Fenster im Dach variiert werden. Denn die obere Stützlatte muss exakt 12 Zentimeter über eine Dachlatte positioniert werden. Wird dadurch die Kopfhöhe zu niedrig, sollte auf die nächsthöhere Latte ausgewichen werden. Der Einbau selber kann zumeist vom Innenraum heraus erfolgen. Sollte dennoch ein Besteigen des Daches notwendig sein, so ist für die notwendige Sicherheit durch griffiges Schuhwerk und mithilfe eines Seiles zu sorgen.

Der Heimwerker oder engagierte Bauherr findet Tipps zum Thema Dachausbau insbesondere in unserem Schwester-Portal baumarkt.de

Foto: Flickr, BY © tawalker

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