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Verlegung eines Laminatbodens mit Nut und Feder

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann die Verlegung des Laminatbodens beginnen. Legen Sie sich das benötigte Werkzeug zurecht. Benötigt werden: Schlagklotz, Keile, Zugeisen, Metallspachtel, PVAC D3 Leim (Leimflasche mit Spritzdüse), Hammer, Bleistift und eine einfache Handsäge.

Grundsätzlich ist bei Estrichen und bei Verlegung auf Fußbodenheizung eine 0,2 mm starke PE-Folie auszulegen, und im Stoßbereich um 30 Zentimeter zu überlappen.

Zur Trittschalldämmung und zum Ausgleich kleiner Unebenheiten wird eine 2,5 mm dicke Rippenpappe (Rippen nach unten) bündig ausgerollt - alternativ können Sie auch Korkschrotpappe, eine Korkdämmunterlage, 2 mm PE-Schaumstoff oder 2 mm Duofol PE Schaumstoffunterlage mit aufkaschierter Dampfbremse oder die vielleicht noch vorhandene Auslegeware verwenden. Bitumenpappe eignet sich dagegen nicht als Trittschalldämmung.

Mit der Nutseite zur Wand wird die 1. Reihe gerade aus­ge­richtet, stirnseitig verleimt und fest mit Keilen fixiert - umlaufend sollten Sie einen Wandabstand von 10 bis 15 Millimetern ein­halten. Mit einem Reststück der 1. Reihe wird in der 2. Reihe wieder begonnen, dadurch haben Sie einen geringen Verschnitt.

Die Verlegung der weiteren Reihen erfolgt nun durch Verleimen in Nut und Feder.

PVAC D3-Leim durchgehend auf die Vorderkante der Federoberseite geben.

Nach dem Leimauftrag die Elemente mit Schlagklotz (vor der Feder angesetzt) und Hammer leicht und fugenfrei zusammenfügen. Es sollte sich ein stirnseitiger Versatz von mindestens 40 Zentimetern ergeben. Den herausgequollenen Leim können Sie kurz an einigen Stellen mit dem Finger abstreifen und dabei überprüfen, ob die Fugen geschlossen sind. Der übrige herausgequollene Leim läßt sich nach 60-90 Minuten (er ist dann transparent) mit einem Metallspachtel entfernen.

Das letzte Element der Reihe unter Berücksichtigung des Wandabstands (10-15 mm) anzeichnen, absägen und Leim auf die Vorderkante der Federoberseite geben.

Mit dem Zugeisen das Element mit dem vorherigen Element stirnseitig zusammenfügen; einen Keil setzen. So wird Reihe für Reihe weiterverlegt. Das Zugeisen ist auch unter Heizkörpern sehr hilfreich.

Für aus dem Boden herausragende Heizungsrohre werden in die Elemente Öffnungen (Größe in Abhängigkeit der jeweiligen Heizkörper-Rossette und unter Berücksichtigung des erforderlichen Dehnungsabstands) gebohrt oder gesägt.

Zur Einhaltung des Randabstands muß bei Tür-Übergängen ein Profilsystem eingesetzt werden. Bei der "durchgehenden" Verlegung in einen angrenzenden Raum ist eine Trennfuge erforderlich. Diese ist mit einem Übergangsprofil auszustatten.

In der Schiene ist ein Dehnungsabstand von 5 mm einzuhalten. Grundsätzlich müssen Holztürstöcke in Elementdicke mit einer Feinsäge abgeschnitten werden, damit der Laminatboden ausreichend Platz zum Ausdehnen hat.

Herausgequollenen Leim nach 60-90 Minuten (Leim wird transparent) mit einer Metallspachtel entfernen. Nicht ausgehärtete Leimreste auf der Fläche mit einem feuchten Lappen entfernen.

Nach der Verlegung unbedingt Keile entfernen!

Zum Schluß müssen Sie nur noch die Sockelleisten an die Wand schrauben - fertig. Der Boden kann sofort belastet werden.

(Mit freundlicher Unterstützung der Hamberger Industriewerke GmbH)

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